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Am Molkenmarkt Berlin

Der Entwurf begreift den Ort in seiner zentralen Lage und dem historischen Gefüge als wesentlichen Ausgangspunkt für die konzeptionelle Entwicklung. Die besondere stadthistorische Bedeutung des Molkenmarkts wird dabei nicht als Vorgabe zur Rekonstruktion, sondern als Impuls für eine zeitgemäße Interpretation verstanden, die Geschichte einerseits lesbar hält und zugleich neue urbane Qualitäten schafft. Auf Grundlage der bisherigen Planungsprozesse wird eine Haltung entwickelt, welche die vorhandenen Leitlinien aufgreift und weiterentwickelt, um ein differenziertes, lebendiges Quartier zu formulieren. Ziel ist es, die komplexen Anforderungen an Nutzungsmischung, Wirtschaftlichkeit und Gestaltung in ein stimmiges Gesamtgefüge zu überführen, das sowohl dem Ort gerecht wird als auch eine eigenständige Identität ausbildet.

Alle vier Baukörper sind in ihrer inneren Organisation möglichst robust und flexibel konzipiert. Aus wirtschaftlichen Gründen wird gemäß den baurechtlichen Rahmenbedingungen das Maximum an vermietbaren Flächen erzeugt, um den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Die Erdgeschosszonen sind bei Bedarf teilbar und Verfügen alle über attraktive Schaufenster zum öffentlichen Raum. Dies ermöglicht auch Nutzungsänderungen und Transformationen im Sinne der Langlebigkeit.

Kategorie

Wettbewerb

Preis

3. Preis

Fertigstellung (Jahr)

2026

Status

Wettbewerb